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Wie alles begann

Wie aus einer wundervollen Idee, einer grossen Portion Liebe und vielen helfenden Händen der Setzchaschte wurde.

Die Geschichte des Setzchaschte könnte viele Titel tragen. „Wenn Träume wahr werden“ oder „Mit vereinten Kräften lassen sich Berge versetzen“ zum Beispiel. Es ist auf alle Fälle eine Geschichte, die Mut macht. Mut, seine Visionen in die Tat umzusetzen und an das zu glauben, wofür das Herz schlägt. Aber lest am besten selbst.

Michelle Meier-Widrig

— Am Anfang stand ein Traum

Die Frau mit der Vision

Die Idee des Setzchaschte spukte Michelle Meier Widrig schon seit vielen Jahren im Kopf herum. Als ausgebildete Kindergärtnerin und Mami von zwei quirligen Mädchen lag ihr die Kreativität schon immer im Blut. Ihr Talent beweist sie immer wieder aufs Neue beim Holzwerken, beim Nähen, bei der Raumdeko aber vorallem auch beim Malen.

Da war dieser Traum. Der Traum von einem Ort, wo kreative Entfaltung ohne Vorgaben möglich ist. Wo man sich einfach ohne jegliche Bewertung ausprobieren kann. Einfach mal „sändele“, kneten, grosszügig mit Farben experimentieren. Ein Ort der Begegnung, der allen Menschen offen steht. Wo Grosse sich von Kleinen Inspirieren lassen. Und wo alle ganz unverblümt dem Klang ihres Herzens folgen können. Denn jede*r kann auf seine/ihre Art kreativ sein.

Der Mut zum ersten Schritt

Wenn Visionen lange genug das Herz beflügeln, lassen sie sich irgendwann nicht mehr klein halten. Dann übersteigt die Sehnsucht irgendwann alle Zweifel und man kann garnicht mehr anders, als zu springen. Weil man genau weiss, dass man es sonst den Rest seines Lebens bereuen würde.

Das Grobkonzept war im Kopf von Michelle längst vorhanden und die Räume gedanklich bereits eingerichtet. So ging es los mit der Suche nach einer geeigneten Lokalität. Es wurde gesucht, gefunden, wieder verworfen, neu gesucht, weiter gesucht. Zuletzt wurde dann in einer alten Werkhalle der ehemaligen Etimark AG in Grabs, eine Räumlichkeit mit grosszügigen 500m² gefunden.

Mit vereinten Kräften

Wenn ein Herz brennt, kann es das Feuer in anderen entfachen. Und so war Freundin Evelyne Crescente sofort an Michelles Seite, als es darum ging die Idee vom Setzchaschte in die Tat umzusetzen.

Aber schnell war klar, dass ein so grosses Projekt nicht von zwei Personen gestemmt werden kann. So wurde am 23. Oktober 2017 der Verein Setzchaschte gegründet. Ohne die vielen freiwilligen Helfer*innen, gute Seelen, Unterstützer*innen und Mitglieder wäre ein Projekt wie der Setzchaschte nicht möglich. Das gilt auch heute noch.

Der Setzchaschte wurde immer und wird auch heute noch von den Menschen getragen, die an ihn glauben.

Die Hürde der Finanzierung

Natürlich braucht es für den Start auch Geld und dieses galt es aufzutreiben. Via Crowdfunding, privater Spenden, Firmenspenden und vielen grosszügigen Sachspenden wurde ein Grundstock gelegt.

Um seine Angebote weiterhin günstig und somit möglichst zugänglich für viele Menschen zu halten, ist der Setzchaschte auch im laufenden Betrieb auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Paradies im Aufbau

Nebst einigen tatkräftigen Helfern, waren Michelle und Evi teilweise fast rund um die Uhr beim Aufbauen, Boden Abschleifen, Kisten Schleppen, Podeste Hämmern, gefühlte tausend Sachen Lackieren, Material Einräumen, Inventar selber Bauen und vieles mehr. Bis zur letzten halben Stunde vor der Eröffnung wurde in allen Bereichen noch eingerichtet!

Wer den Setzchaschte heute kennt, kann es sich kaum vorstellen. Aber wo jetzt ein kunterbuntes Paradies voller Liebe zum Detail steht, war einst bloss eine öde Industriehalle.

Die Liebe, die man heute sieht und spürt, ist in erster Linie eine Kombination aus Leidenschaft und Schweiss. Und – sind wir ehrlich – eine gehörige Portion von Michelles Perfektionismus und Optimismus gehört auch dazu.

Und so wurden aus alten Möbeln, in Vergessenheit geratenen Gegenständen, einsamen Türen,  kiloweise Holz, hunderten Schrauben, vielen Litern Farbe, und noch mehr Liebe das, was wir heute Setzchaschte nennen.

Die grosse Eröffnung

Am 11. März 2018 war es dann endlich soweit. Die ersten Gäste durften den Setzchaschte erkunden. Mit vielen Freunden, Familien, Bekannten, Dorfbewohnern und Interessierten – und natürlich mit vielen freiwilligen Helfern – feierten wir unsere Eröffnung.

Endlich durfte Leben einziehen. Die einstige Vision war Wirklichkeit geworden. Nicht nur wir, sondern auch unsere Gäste konnten fühlen, wie wertvoll dieser Kraftort ist.

Wie berauscht von Nervosität und Glücksgefühlen sogen wir all die Eindrücke ein und fielen an diesem Abend wohl alle „hundskaputt“ ins Bett.

Heute dürfen wir schmunzelnd auf die Eröffnung zurückblicken. Zum einen, weil die Erinnerungen an diesen Tag so wundervoll sind. Zum anderen aber auch, weil der damals so gross wirkende Tag erst der Anfang war und wir keine Ahnung hatten, was in den nächsten Jahren noch alles auf uns zu kommen würde.
Aber ob Besucheranstürme oder Pandemien – wir haben alles gemeistert und freuen uns auf alles, was noch kommt!

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